Dank Joylent hatte ich die Möglichkeit die hauseigenen Twenny Bars zu testeneinen Riegel, der 20% eures Tagesbedarfs deckt. Klingt erstmal nach einem recht schlechten Werbejingle, ist aber wirklich Tatsache.
Als die Riegel hier ankamen, war ich erst mal ein wenig .. nennen wir es überrascht. Die Dinger sind sau schwer. 103g wiegt ein Riegel, was happig ist, aber sie sollen ja auch einiges füllen.
Als kleiner Snack für zwischendurch dienen sie definitiv nicht, aber als Zwischenmahlzeit, sind sie der perfekte Buddy für die Arbeit, die Schule oder einfach, wenn man mal keine Zeit und Lust hat zu kochen.
Twenny Bars bestehen zum großen Teil aus Hafer, was einem schmecken muss, ansonsten brauch man sie gar nicht erst zu probieren. Leider stecken in Twenny Bars viele undurchsichtige Inhaltsstoffe drin. Stoffe, die einem im ersten Moment nichts sagen und wirklich Lust mein Essen kaputt zu googlen, habe ich ehrlich gesagt nicht.

Am besten schmeckte mir der Twenny Bar Schoko. Banane war auch ganz lecker und ist tatsächlich das erste Nahrungsmittel, was keine Banane ist, was wirklich nach Banane und nicht einfach nur künstlich schmeckt. Man hat ordentlich was zu kaufen und man könnte sie auch gut mit Haferflockenkuchen verwechseln. Nur halt sehr mächtig und fast noch leckerer.

Twenny BarsFaszinierend ist für mich das Konzept mit dem 20% of your needs, denn die Bars machen wirklich unfassbar satt. So umgeht man leicht das Mittagstief im Büro, oder sticht den Hunger aus, wenn man partout wirklich keine Zeit hat zu kochen.
Doch auch hier gilt wie immer: Nahrungsergänzung ist KEINE Lösung oder ein langfristiges Konzept. Ab und ja, jeden Tag auf der Arbeit, auch noch okay, aber lasst euch nicht von dem Luxus verführen.

Ein weiterer Punkt, der für Joylent spricht, ist die Kommunikation. Ein unfassbar nettes, multilinguales Team, was offen für alle Gespräche, Informationen und den Kontakt selbst ist. Danke dafür!

Das Preis-Leistungs-Verhältnis funktioniert bei den Riegel auch recht gut. Im günstigsten Bestellmodell 1,76€ für einen Riegel erscheint im ersten Moment happig, bedenkt man aber wie teuer es ist jeden Mittag essen zu gehen, sieht man das vielleicht ein wenig offener. Wer also keinen Bock hat sich jeden Tag ein Brot für die Arbeit zu schmieren, sollte sich die Twenny Bars mal genauer anschauen.
Jedoch würden dem Riegel ein paar Inhaltsstoffe weniger gut tun, oder zumindest eine offene und leichte Erklärung, was wieso an welchen Stellen benutzt wird. Der Trend ist in der Ernährungsbranche angekommen und Leute stehen auf Transparenz in dieser Hinsicht. Leute wollen wissen was sie essen, warum also nicht diesen Schritt auf sie zugehen?

Das meint David von Sojajin:

Wer kennt es nicht, das alte Was esse ich denn heute?-Problem, das besonders stark in der Mittagspause vorzufinden ist? Während meine Kollegen schon lange kapituliert haben und sich ausschließlich von warmgehaltenen Fertigmahlzeiten ernähren, die morgens ins Büro geliefert werden, oder aber täglich viel zu fettiges Fast Food bestellen, habe ich mich brav jeden Mittag auf die Suche nach gesundem Essen begeben. Nur bietet der Supermarkt nebenan kaum Auswahl, besonders nicht vegetarischer Natur. Entweder aß ich Quark mit Obst oder abgepackten Salat. Günstig, aber alles nicht so geil. Eine Zeit lang versuchte ich mich am Meal Prep, also Essen vorkochen und mitnehmen, aber zwei Mal am Tag kochen war dann auch nicht ideal und mir gingen schnell die Ideen aus. Essen gehen war ebenfalls keine dauerhafte Lösung. Das ist erstens zu teuer, um es täglich zu machen (für ein vegetarisches Curry mit Reis zahle ich in einem meiner Stammläden hier 7 Euro. Für mich zu viel für jeden Tag, zumal es auch nicht so lange satt macht), und an gesunden Alternativen mangelt es dann auch an der Vielfalt.
Bei meinem letzten Job hatten wir eine Küche im Büro, da habe ich mir tatsächlich oft was frisch zubereiten, hier gibt es leider nur eine Mikrowelle.

img_6693Eine Möglichkeit, auf die ich seit September recht regelmäßig zurückgreife, sind Twenny Bars von Joylent. Die Hafer-Bars haben gut 400 kcal pro Stück, zwei davon halten mich an den meisten Tagen bis zum Abendessen zuhause satt. Manchmal kombiniere ich die Bars auch, z.B. ein halber Quark mittags und nachmittags eine Bar. Als schnelles, einfaches Mittagessen im Büro finde ich die Bars perfekt und unter 4 Euro pro Tag für 2 Riegel passt mir auch ins Budget. Wenn ich längere Zeit unterwegs bin, habe ich auch ganz gerne eine Twenny Bar im Rucksack und für meinen nächsten Urlaub werde ich mir auch welche einpacken. Es ist vielleicht nicht das beste Nahrungsmittel auf der Welt und mit frischen Zutaten selber kochen ist sicherlich gesünder, aber als Alternative zu Fast Food und anderem Gelegenheitsessen, wenn man unterwegs ist, oder keine Idee hat, finde ich Twenny Bars einfach perfekt. Manchmal knabbere ich auch nur eine halbe und leg den Rest zurück. Halbe Twenny Barsalso quasi Tenny Barswären noch eine Idee. Genau wie 2-3 weitere Geschmacksrichtungen, bisher gibt es nämlich nur Schoko und Banane.

PS: Ich habe ein paar Mal schon 3 Riegel am Tag gegessen, man kann ja sogar 5 essen. Würde ich aber niemandem empfehlen, die Riegel sind sehr ballaststoffreich, was eigentlich super gesund ist, wir essen alle viel zu wenig Ballaststoffe. Allerdings ist das auch eine enorme Umstellung für die Verdauung, da sollte man sich langsam herantasten

Kaufen könnt ihr die Joylent Produkte hier: www.joylent.eu

Schaut auf jeden Fall mal bei David vorbei:
Instagram: @sojajin
Website: www.sojajin.de
Twitter: @sm0k1nggnu

Danke an Joylent für die Produkte.
Es handelt sich nicht um eine bezahlte Kooperation.

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3 thoughts on “Twenny Bars – Das Powerpack unter den Müsliriegeln”

  1. Meine Twenny Bars sind ja gerade mal wieder aufgebraucht 🙂
    Sammelbestellung? 😉

    Hast du auch schon mal Joylent ausprobiert? Also den Shake? Ich trau mich nicht so recht…

  2. Ach Twennybars…
    Ich habe vorher das ab und an Joylent Pulver genutzt, was ich persönlich aber seltsam finde. Es fühlt sich für mich einfach nicht gut an mein Mittagessen zu trinken und dann satt zu sein. Ich möchte einfach gerne etwas zwischen den Zähnen haben. Als der Newsletter von Joylent kam in dem die Tweenybars dann vorgestellt wurden, habe ich gar nciht lange gefackelt und ein paar Tage später auch gleich bestellt.
    Ich weiß schon gar nicht mehr, wie ich ohne die Dinger leben könnte. Esse sie wie David fast täglich im Büro, weil ich weder Lust auf Mikrowellen-Essen noch auf fünf mal die Woche bestellen habe…
    Das mit der angeregten Verdauung ist aber wirklich spürbar und ein Kollege von mir, der beim letzten Mal mitbestellt hatte findet einen Riegel schon fast zu mächtig und sättigend. Mir persönlich wären Tennybars aber schon wieder etwas zu klein.

    Im Juli wurde zudem eine neue Rezeptur sowie die Geschmacksrichtung Vanille angekündigt.
    Dabei soll der Zucker von 12g/100g auf 5.23g/100g sinken, Das Palmöl kommt raus und die Menge an gesättigten Fettsäuren sinkt auch um über die Hälfte.
    Klingt gut. Nur wann das Ganze kommt, weiß man leider nicht…
    Hier entsprechende VLOG des Twennybar-Chefs: https://www.youtube.com/watch?v=3–jRnULyII

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