1. Wer bin ich .. und wie viele?

Jeder kennt es, das Spaghetti-Problem. Großen Hunger haben beim Nudeln in den Topf werfen und aus Versehen für halb Europa kochen (und dann auch noch alles aufessen). Hilfreich sind hier Nudelportionierer oder, ja es klappt wirklich, sicherheitshalber weniger kochen, als man denkt!

die man beim Kochen lernt2. Wie ein Mensch wirklich drauf ist, zeigt sich erst in der Küche

Kocht ihr oft mit Freunden und Familie? Ich verrate euch jetzt ein Geheimnis: tut es nicht, falls Beziehungen auf dem Spiel stehen sollten. Angefangen hat alles, als mein Bruder meiner Mutter immer gepetzt hat, dass ich beim Kekse backen Teig genascht habe. Mehrere Menschen in der Küche funktioniert einfach nicht, außer man ist sich sicher, dass die Beziehung das aushält. Meine Küche ist während des Kochens so dreckig, wie ich das will. Und ja, ich RÄUME DAS GLEICH NOCH WEG!

3. Der wahre Feind ist die Lebensmittelindustrie

Habt ihr schon mal Milch für eine Person gekauft? Ich brauche Milch nur für meinen Tee morgens. Folge davon ist, dass ich häufig eine halbe Packung Milch wegschmeiße, da sie schlecht geworden ist. Die einzige Alternative ist, kleinere Packungen zu kaufen, die aber gleichzeitig mehr Geld kosten.
Bin ich vom Singledasein nicht schon genug gestraft damit, dass ich ständig alleine esse und bin, jetzt soll ich deshalb auch noch für weniger mehr zahlen?

die man beim Kochen lernt4. Kocht niemals für andere Menschen

Fortsetzung von Punkt 2. Für andere Kochen ist eine ganz, ganz schwierige Situation. Besonders, wenn man Vegetarier, Veganer oder laktoseintolerant ist, kein Gluten verträgt oder sonstige Unverträglichkeiten hat. Sich auf andere Lebens- und Ernährungsweisen einlassen ist unfassbar schwer, beinhaltet die Unterdrückung des eigenen Willens, ist höchst gefährlich im Bezug auf den eigenen Stolz und schmeckt niemals gut – zumindest meinen Großeltern nach zu urteilen.

5. Es gibt (nur) drei Antworten auf die Frage „Wie lange braucht das jetzt im Ofen?“

  1. Die genaue Zeitangabe: „30 Minuten bei 180° C Umluft, nach 15 Minuten mit Alufolie abdecken“:
  2. Das gefährliche Halbwissen:“Irgendwas zwischen 25 und 40 Minuten bei 170°C-180°C Umluft. Aber ich gehe alle paar Minuten einfach mal schauen!“
  3. Die, die die Welt brennen sehen wollen (laut meinem Vater: ich): „Keine Ahnung, wenns oben leicht braun ist wird schon passen“.Eventuelle Folgen: Handgemenge, Diskussionen, augenblicklicher Auszug, wenn Punkt 3 nicht von einem Profi (mir) ausgeführt wird: mittelgroßer Küchenbrand.

6. Hauptsache es sieht schön aus

Es gibt nichts befriedigenderes, als ein schön aussehendes Essen. Liebe Grüße, eine leidenschaftliche Instagram-Nutzerin. Ob es schmeckt .. ist im Zweifelsfall zweitrangig.

die man beim Kochen lernt7. Scheitern ist okay

Es braucht in der Regel 4-12 schlechte Keksbleche, bis der perfekte Keks beim Backen herauskommt – und das ist vollkommen okay. Denn Kochen ist reines Lernen. Man muss viel probieren, experimentieren. Deshalb gibts bei mir auch dreimal in der Woche Nudeln mit Pesto.

8. Alles was man braucht ist ein gutes Notfallkonzept

Soße versalzen, Sahne umgekippt, Ofen kaputt (ich habe nichts damit zu tun), Haferbrei angebrannt, all das kann (und wird) passieren. Doch all diese Unfälle lassen sich recht schnell retten. Hier ist der Link, der all eure Probleme lösen wird: KLICK

 

 

2 thoughts on “8 Dinge, die man beim Kochen lernt”

  1. Hallöchen Caro. 🙂
    Über Humor lässt sich ja bekanntermaßen streiten. Ein paar mal musste ich schmunzeln, ein paar mal aber auch den Kopf schütteln. Zum Beispiel ganz am Ende. Markiere doch bitte den Ref-Link als solchen. Du kennst ja den Rattenschwanz der an sowas dran hängt. Reputation und so.

    Grüße.

    1. Hallo Lu!

      Das ist kein Ref-Link. Habe einfach irgendeinen Pizza-Lieferanten gewählt. Solltest mich mittlerweile kennen, ich markiere ALLES in der Richtung!

      Grüße

      Caro

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